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Naturwälder jetzt vollenden

NABU Hessen fordert: Fünf Prozent Naturwälder jetzt!

Die hessische Regierung hat ihr Ziel, bis 2020 auf 5 Prozent der Waldfläche eine Naturwald-Entwicklung zu ermöglichen, bisher noch nicht erreicht. Dabei wäre das Ziel vergleichsweise einfach auf den Flächen des Staatsforstes zu erreichen.


Schild Naturschutzgebiet im Wald - Foto: Daniel Rosengren (ZGF)

Schild Naturschutzgebiet im Wald - Foto: Daniel Rosengren (ZGF)

Hessen und einige Kommunen haben in den letzten Jahren viele Wälder und Waldstücke ausgewählt, in denen künftig keine forstwirtschaftliche Nutzung mehr stattfindet. Diese nehmen inzwischen 4,1 Prozent der hessischen Waldfläche ein (34.500 Hektar). Schon seit 1989 ist es ein bundespolitisches Ziel, auf 5 Prozent der Waldfläche eine Naturwald-Entwicklung zu erreichen. 2007 fand dieses Ziel Eingang in die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt und 2016 in die Hessische Biodiversitätsstrategie. Auch in der neuen Nationalen Strategie 2030 findet sich dieses Ziel wieder.


Bisher sind die 5 Prozent noch nicht erreicht!

Anteil von Wäldern mit natürlicher Entwicklung in den Bundesländern (Stand 2019) - Diagramm: NABU Hessen (Quelle: frontal 21; https://lmy.de/9STMh)

Anteil von Wäldern mit natürlicher Entwicklung in den Bundesländern (Stand 2019) - Diagramm: NABU Hessen (Quelle: frontal 21; https://lmy.de/9STMh)

Im Jahr 2019 gab es lediglich in drei Bundesländern natürliche Waldentwicklung auf mindestens 5 Prozent der Waldfläche. In Hessen mit seinem hohen Waldanteil und seiner damit verbundenen hohen Verantwortung, gibt es mit 4,1 Prozent ebenfalls noch Handlungsbedarf.

Der NABU erwartet vom Land Hessen, dass das Naturwald-Ziel der Hessischen Biodiversitätsstrategie erfüllt wird: Umgehend sollten die fehlenden Gebiete geschützt werden, damit insgesamt 5 Prozent des hessischen Waldes einer natürlichen Entwicklung unterliegen. Dafür fehlen noch 7.000 Hektar Wald. Es darf nicht sein, dass das Scheitern politischer Zielmarken zur Regel wird (wie beim Countdown 2010, Biodiversitätsziel 2020 und beim Klimaschutzziel 2020). Dafür gibt es keine Entschuldigung, denn nichts ist leichter ist als der Schutz von Wäldern im eigenen Besitz.

Bisher sind die meisten Naturwald-Entwicklungsflächen sehr klein: Von den insgesamt 2.264 Gebierten sind nur 42 größer als hundert Hektar. Aus unserer Sicht kann nur ein Wald einer Flächengröße ab 50 Hektar (=Mindestgröße zur Förderung als „KlimaWildnis“) als „Naturwald“ gelten. Nur dann ist einigermaßen gewährleistet, dass immer alle Wald-Altersphasen auf der Fläche vorkommen. Etwa 10.000 Hektar der Naturwald-Entwicklungsflächen sind daher nur eine „Teilzeitwildnis“. Es gibt bisher überhaupt nur fünf Gebiete, die mit über 1.000 Hektar zusammenhängendem Wald die Mindestgröße von Wildnisgebieten erreichen.


Warum soll gerade Hessen große Naturwälder ausweisen?

Große Buche - Foto: Hartmut Mai

Große Buche - Foto: Hartmut Mai

Andere Bundesländer haben Hochgebirge, Wattenmeer oder große Binnenseen. Hessens Schatz sind seine Laubwälder:

Wir sind mit Rheinland-Pfalz das waldreichste Bundesland Deutschlands. Unter den wenigen Ländern mit einem sehr hohen Staatswaldanteil haben wir mit Abstand die ausgedehntesten Laubwälder. Damit können wir umsetzen, was andere nicht erreichen können. Mit einem Netz großer Waldschutzgebieten sollte Hessen sich weltweit mit dem Alleinstellungsmerkmal „Hessen - Land der Naturwälder“ präsentieren.


Naturwald - Foto: Mark Harthun

Naturwald - Foto: Mark Harthun

Wald-Reichtum verpflichtet. In Hessen ist das Land mit 38 Prozent der Waldfläche der größte Waldeigentümer. Daher kann die Entwicklung von Naturwäldern auf fünf Prozent der Waldfläche allein im Staatswald erbracht werden. Das ist eine besondere Chance. In anderen Bundesländern ist der Staatswaldanteil oft sehr viel geringer (z.B. besitzt Nordrhein-Westfalen 13, Rheinland-Pfalz 26 und Baden-Württemberg nur 24 Prozent).

Im hessischen Staatswald aber lassen sich sehr schnell qualitativ hochwertige, große Waldschutzgebiete schaffen. Um die hessische Biodiversitätsstrategie umzusetzen, müssen weder große Wälder gekauft noch Eigentümer entschädigt werden. Auch die sanfte Bewirtschaftung in Form von Dauerwald und dem Belassen vieler alter Habitatbäume ist angesichts des Waldreichtums leichter.


- Fachartikel „Teilzeiturwald oder Ewigkeitsprojekte – Bedeutung großer Naturwälder für Artenvielfalt“ von Mark Harthun
 

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