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Vorlesen

Nisthilfen für Wildbienen & Co

So vermeiden Sie die häufigsten Fehler beim Bau

Wer Wildbienen im Garten ein Zuhause bieten will, sollte nicht nur auf die Optik achten. Eine falsch zusammengestellte Nisthilfe schadet den Bienen mehr, als sie ihnen hilft. Wir erklären, was man vermeiden sollte und wie es richtig geht.


Gehörnte Mauerbiene an einer Nisthilfe - Foto: Helge May

Gehörnte Mauerbiene an einer Nisthilfe - Foto: Helge May

Durch das Phänomen des Bienensterbens und erst recht mit dem Presserummel um das Insektensterben sind Nisthilfen für Insekten sehr stark in den Vordergrund gerückt. Es gibt kaum mehr einen Bau- oder Gartenmarkt, in dem nicht wunderschön anzusehende Insektenhotels angeboten werden. Verschiedenste mit Löchern versehene Steine und Hölzer, Röhren aller Art und Durchmesser, vor allem aber Heu, gedroschenes Stroh, Kienäpfel und diverse Hohlkammern sollen Schmetterlingen, Marienkäfern, Florfliegen und Ohrwürmern neben Bienen eine komfortable Unterkunft bieten.

Leider sind diese Vorgaben oft ohne Nutzen, häufig sogar kontraproduktiv. So sind zum Beispiel Ohrwürmer nachtaktiv und zudem Allesfresser, die auch den Pollenvorrat oder gar die jungen Bienenlarven aus den Niströhren fressen. Sie und die übrigen Insekten finden außerdem in einem naturnahen Garten reichlich Unterschlupf.


Nisthilfen für Wildbienen

Auch die unscheinbaren Grabwespen profitieren von Nisthilfen und fressen im Gegenzug Blattläuse und andere Gartenschädlinge. - Foto: Wolfgang Rutkies

Auch die unscheinbaren Grabwespen profitieren von Nisthilfen und fressen im Gegenzug Blattläuse und andere Gartenschädlinge. - Foto: Wolfgang Rutkies

Wirklich bedürftig sind dagegen alle oberirdisch nistenden Wildbienen und Solitärwespen. Bei den meist schwarz gefärbten Solitärwespen versorgt jedes Weibchen, wie der Name besagt, allein ihr Nest. Dabei sind diese für Gartenbesitzer harmlosen Wespen von unschätzbarem Wert, denn sie ernähren ihre Brut mit Blattläusen, Blatt- und Rüsselkäferlarven sowie anderen, für Gartenbesitzende schädlichen Insekten.

Über die Bestäubungsleistung von Wildbienen braucht hier wohl kaum mehr gesagt zu werden. Sie alle benötigen hohle oder – seltener – markhaltige Stängel, vor allem aber Bohrlöcher von Käferlarven, die sich in abgestorbenem Holz entwickeln. Gerade stehendes, gut besonntes Totholz ist aber aufgrund von Wegesicherungspflichten und ästhetischen Vorstellungen, in die ein toter Baum nicht passt, zur extremen Seltenheit geworden in unserer Kulturlandschaft. Wo sich doch noch ein solcher Baum befindet, entstehen jedes Jahr neue Bohrlöcher, weil jedes Jahr eine neue Käfergeneration das Licht der Welt erblickt.


Keine fest eingebauten Hölzer, sondern austauschbare Elemente

Geeignete Nisthilfen bieten den Insekten über viele Jahre gute Nistbedingungen - Foto: Hans-Joachim Flügel

Geeignete Nisthilfen bieten den Insekten über viele Jahre gute Nistbedingungen - Foto: Hans-Joachim Flügel

Das ist der zweite gravierende Fehler der sogenannten Insektenhotels: Die angebohrten Hölzer sind meist fest eingebaut. So werden die Wildbienen und Solitärwespen gezwungen, bereits als Nistplatz genutzte Bohrungen im Folgejahr erneut zu nutzen. Diese sind aber nicht nur durch den Kot der vorjährigen Larven verunreinigt; es finden sich darin auch Pilzsporen und Krankheitskeime, die den Bruterfolg rasch zunichtemachen. So sind diese Nisthilfen nach spätestens drei, vier Jahren unbrauchbar und es gibt nichts mehr zu beobachten.

Es ist daher wichtig, dass alle Elemente eines sogenannten Wildbienen-Hotels austauschbar sind und tatsächlich ausgetauscht werden, sowie sich darin keine Aktivitäten mehr zeigen. Dabei gilt es zu beachten, dass die meisten darin nistenden Bienen und Wespen nur eine Generation im Jahr ausbilden und erst im Folgejahr schlüpfen. Bleiben die meisten Nesteingänge verschlossen, wird diese Nisthilfe bis zum nächsten Jahr in eine dunkle, trockene Ecke im Garten gestellt, damit eventuelle Nachzügler noch schlüpfen können.

Text: Hans-Joachim Flügel


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Aktionsinfos

Wir rücken diesen Sommer die Insekten in den Fokus. Zählen Sie die kleinen Krabbler und sammeln Sie Daten für die Artenvielfalt. Jedes Insekt zählt!

Alle Infos zur Aktion

Termine

17.12. 15:30 Uhr

Winterfutterplätze herrichten
63589 Linsengericht-Großenhausen

18.12. 19:00 Uhr

NABU-Treff Jahresabschluss
60488 Frankfurt am Main

21.12. 10:30 Uhr

NABU-Jahresabschluss
64546 Mörfelden-Walldorf

03.01. 09:00 Uhr

Kurs Jungbaumschnitt
61231 Bad Nauheim

04.01. 09:00 Uhr

Winterspaziergang zum Jahresbeginn
64546 Mörfelden-Walldorf

09.01. 18:00 Uhr

Online-Vortrag Stunde der Wintervögel
61194 Niddatal

10.01. 09:00 Uhr

Kurs Altbaumschnitt
61231 Bad Nauheim

15.01. 19:00 Uhr

Infoabend Naturführerausbildung
61194 Niddatal

16.01. 09:00 Uhr

Kurs Altbaumschnitt
61231 Bad Nauheim

17.01. 19:15 Uhr

Vortrag Feuersalamander im Klimawandel
35390 Gießen

18.01. 11:00 Uhr

Vogelbeobachtung
64546 Mörfelden-Walldorf

22.01. 13:00 Uhr

Streifzug durch das Auenland
64589 Stockstadt

24.01. 13:00 Uhr

Raus in die Natur: Pflegekinderwesen
64589 Stockstadt

06.02. 09:00 Uhr

Praxiskurs Obstbaumschnitt
61231 Bad Nauheim

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NABU-Landesverband Hessen e.V.
Friedenstraße 26
35578 Wetzlar

Telefon 06441.67 904-0 | Fax - 29
NABU@NABU-Hessen.de

Fragen zu Natur und Umwelt?

Telefon 030.28 49 84-60 00

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