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Frühe Falter in Hessen

Melden Sie uns Schmetterlinge auf NABU-Naturgucker!

Zu den auffälligsten Boten des Frühlings gehören die ersten Schmetterlinge, die schon ab März draußen herumflattern. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen der sechs Tagfalter Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Zitronenfalter, Aurorafalter, Admiral und Trauermantel.


Tagpfauenauge - Foto: Frank Derer

Tagpfauenauge - Foto: Frank Derer

Zu den auffälligsten Frühlingsboten gehören die ersten Schmetterlinge, die als Falter überwintert haben oder früh schlüpfen und ab März wieder auf Futtersuche gehen. Für genau diese Falter interessieren wir uns und rufen dazu auf, alle Schmetterlingsbeobachtungen zu melden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Auftreten von Tagpfauenauge, Zitronenfalter, Aurorafalter, Kleiner Fuchs, Admiral und Trauermantel. Selbstverständlich können aber auch weitere Arten gemeldet werden. Melden Sie uns Ihre Schmetterlings-Sichtungen bis zum 14. Mai 2026.


Wie kann ich meine Beobachtungen melden?

Ihre Schmetterlings-Beobachtungen im Frühling können Sie ganz einfach eingeben in der NABU | naturgucker-WebApp

Wozu soll ich Schmetterlinge eigentlich melden?

Zitronenfalter im Laub - Foto: Naturgucker/Martina Möllenkamp

Zitronenfalter im Laub - Foto: Naturgucker/Martina Möllenkamp

Unsere heimischen Schmetterlinge sind in jedem Stadium ihrer Entwicklung (Ei, Raupe, Puppe, Falter) an häufig sehr spezifische Umweltbedingungen gebunden: Für die Eiablage und als Nahrungsquelle für die Raupen ist beispielsweise das Vorkommen bestimmter Pflanzenarten unabdingbar.

Schmetterlinge werden vor diesem Hintergrund als herausragende Bioindikatoren angesehen. Sie signalisieren uns aufgrund ihrer Empfindlichkeit die Veränderung der Qualität ihrer Lebensraumbedingungen. Je nach Falterart und Stabilität der Bestände, können dadurch Erkenntnisse im Hinblick auf das Funktionieren bzw. die Beeinträchtigung relevanter Ökosysteme und deren Vernetzung gewonnen werden. Bei den eigentlich weit verbreiteten Arten wirkt sich vor allem der Lebensraumverlust durch die intensive, menschliche Nutzung, sowohl in der Agrarlandschaft, als auch auf städtischen Grünflächen oder im heimischen Garten aus. Ein Feld also, dass uns alle betrifft und auf das wir alle einen Einfluss haben.


Sechs Frühlingsfalter im Kurzportrait

Tagpfauenauge (Inachis io)

Tagpfauenauge an Weide - Foto: Helge May

Tagpfauenauge an Weide - Foto: Helge May

Tagpfauenaugen gehören mit ihren auffälligen Augenflecken zu den bekanntesten Tagfaltern. Man findet sie überall dort, wo noch es noch genügend Brennnesseln für ihre Raupen gibt. Die auffälligen Falter überwintern gerne in Kellern und kalten Räumen und können daher nach der Überwinterung schon sehr zeitig im Frühjahr beobachtet werden.

Mehr über Tagpfauenaugen erfahren Sie im ausführlichen Artenportrait



Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)

Zitronenfalter - Foto: Helge May

Zitronenfalter - Foto: Helge May

Der Zitronenfalter überwintert als einzige heimische Schmetterlingsart in der freien Natur ganz ohne jeglichen Schutz. Dafür heftet er sich mit zusammen geklappten Flügeln frei an Pflanzen fest oder setzt sich ins trockene Laub am Boden. Mit Hilfe von körpereigenem Frostschutzmittel kann er auf diese Weise Temperaturen von bis zu -20° C schadlos überstehen.

Mehr über Zitronenfalter erfahren Sie im ausführlichen Artenportrait


Aurorafalter (Anthocharis cardamines)

Aurorafalter - Foto: Claus-Peter Troch

Aurorafalter - Foto: Claus-Peter Troch

Bisher ist der Aurorafalter noch nicht gefährdet, er wird in letzter Zeit aber immer seltener. Dies hängt vielerorts mit der Trockenlegung, Mahd und Überdüngung der von ihm bevorzugten feuchten Standorte zusammen. Der schön gezeichnete Falter überwintert als Puppe und schlüpft nach einer etwa zehnmonatigen Puppenruhe in der ersten Wärmeperiode im Frühling.

Mehr über Aurorafalter erfahren Sie im ausführlichen Artenportrait



Kleiner Fuchs (Aglais urticae)

Kleiner Fuchs - Foto: Helge May

Kleiner Fuchs - Foto: Helge May

Der kleine Fuchs gehört zu den häufigsten heimischen Tagfaltern und ist an seinen orange-braunen Flügeln, die mit leuchtend blauen Punkten gesäumt sind, leicht zu erkennen. Man kann ihn in vielen verschiedenen Lebensräumen antreffen, seine Raupen aber benötigen Brennesseln als Futterpflanze. Daher ist er Gartenbesitzern für wilde Ecken sehr dankbar.

Mehr über den Kleinen Fuchs erfahren Sie im ausführlichen Artenportrait


Admiral (Vanessa atalanta)

Admiral - Foto: Frank Derer

Admiral - Foto: Frank Derer

Der Admiral ist leicht an seinen ausffälligen Flügelbinden zu erkennen. Eigentlich ist er ein echter Wanderfalter, der den Winter im warmen Süden verbringt und jedes Jahr die Alpen überquert. Inzwischen überwintern aber immer mehr Admirale als Falter bei uns. Auch der Admiral bevorzugt Brennnesseln und freut sich im Herbst über Fallobst.

Mehr über den Admiral erfahren Sie im ausführlichen Artenportrait



Trauermantel (Vanessa antiopa)

Trauermantel - Foto: NABU/Beatrice Jeschke

Trauermantel - Foto: NABU/Beatrice Jeschke

Im Gegensatz zu den anderen fünf Schmetterlingen sieht man den Trauermantel eher selten, obwohl er früher bei uns weit verbreitet war. Durch seine Färbung ist er auch für Anfänger unverwechselbar. Trauermäntel sind eng mit Bäumen verknüpft. Ihre Raupen bevorzugen Birken und Weiden, die ausgeschlüpften Falter saugen lieber an Fallobst oder austretendem Baumsaft als an Blüten.

Mehr über den Trauermantel erfahren Sie im ausführlichen Artenportrait


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NABU-Stammtisch
63110 Rodgau

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Flugkünstler der Nacht
64366 Mühltal

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Apfelernte
64546 Mörfelden-Walldorf

12.09. 19:00 Uhr

Fledermäuse am Alten Flugplatz
60437 Frankfurt am Main

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Streuobstwiesen-Wanderung [fällt aus!]
63477 Maintal

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Igel - was raschelt denn da?
34117 Kassel

16.09. 15:30 Uhr

Basteln von Rindenschablonen
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Rund um den Apfel
64546 Mörfelden-Walldorf

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Lebendige Friedhöfe: NABU-Infostand beim Tag des Friedhofs
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Streuobstfest
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27.09. 10:00 Uhr

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Apfelkelterfest
63110 Rodgau

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63110 Rodgau

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Biotoppflege Nasses Tal
64546 Mörfelden-Walldorf

23.10. 19:00 Uhr

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63477 Maintal

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Herbstspaziergang
64546 Mörfelden-Walldorf

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61231 Bad Nauheim

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64546 Mörfelden-Walldorf

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23.11. 14:00 Uhr

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