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Hilfe für Meister Adebar

Der Weißstorch klappert wieder in Hessens Auen

Die Rückkehr des Weißstorchs gehört zu den großen Erfolgsgeschichten des Naturschutzes. Mitterweile brüten wieder 1.563 Paare in Hessen. Viele Jahre lang haben Naturfreunde Storchenmasten als Nisthilfen aufgestellt und Meister Adebar damit eine Heimat geboten.


Weißstorch auf Futtersuche - Foto: Frank Derer

Weißstorch auf Futtersuche - Foto: Frank Derer

Die Rückkehr des Weißstorchs gehört zu den großen Erfolgsgeschichten des hessischen Naturschutzes. Noch vor vierzig Jahren war der Wappenvogel des NABU fast ganz aus unserem Bundesland verschwunden. Mit Schutzprojekten wie dem Aufstellen von Storchenmasten und der Sicherung von Feuchtwiesen als Lebensraum konnten sich die Bestände wieder erholen. Seitdem brüten jedes Jahr immer mehr Weißstörche in Hessen und ziehen hier ihre Jungen groß. Im Jahr 2025 waren es 1.563 freilebende Brutpaare mit 2.112 Jungtieren. Die meisten Weißstörche sind im südhessischen Ried zu finden. Mit einer Anzahl von 7,4 Vögeln auf 100 Quadratkilometern hat Hessen mittlerweile die höchste Storchendichte in ganz Deutschland.


Melden Sie Ihre Weißstorch-Beobachtungen

Aufstellen von Storchenmasten

Junge Weißstörche im Nest - Foto: NABU/Felix Paulin

Junge Weißstörche im Nest - Foto: NABU/Felix Paulin

In den meisten Regionen Südhessens werden nun keine neuen künstlichen Nisthilfen mehr benötigt. Anders dagegen in Nordhessen, wo Meister Adebar bislang noch eher selten zu finden ist. Die Bestände des Weißstorchs sind aber noch lange nicht stabil. Ohne die Kerngebiete im Hessischen Ried bei Biebesheim und Trebur, in den Altneckarschlingen bei Büttelborn und Groß-Gerau, in der Wetterau, im Kinzigtal, im Kreis Darmstadt-Dieburg und bei Wiesbaden könnte sich der Weißstorch in unserem Bundesland kaum halten.

In den Wiesenauen und Dörfern Nord- und Mittelhessens gibt es noch viele geeignete Lebensräume für seine Wiederausbreitung. Deshalb unterstützt der NABU Hessen Storchfreunde beim Aufstellen von neuen Storchenmasten. Nach dem Errichten der Nisthilfen braucht man allerdings etwas Geduld, bis die ersten Glücksbringer kommen. So haben zwar schon einige Störche den vor einigen Jahren in Runkel an der Lahn aufgestellten Mast inspiziert, aber bislang noch nicht für eine Brut genutzt.


Die Rückkehr von Meister Adebar gehört zu großen Erfolgsgeschichten des hessischen Naturschutzes der letzten fünfzig Jahre.

Bernd Petri

NABU-Weißstorchexperte

Die Auswahl des richtigen Platzes spielt eine große Rolle beim Storchenschutz. Für Weißstörche ist ein ausreichendes Nahrungsangebot wichtiger als ein ruhiger Ort zum Brüten. In Riedstadt hat ein Weißstorch-Pärchen sogar einen künstlichen Masten auf dem Pausenhof einer Schule in Beschlag genommen. Die Störche haben sich von den fast tausend Kindern nicht aus der Ruhe bringen lassen.


Lebensräume erhalten

Weißstörche auf der Feuchtwiese - Foto: Frank Derer

Weißstörche auf der Feuchtwiese - Foto: Frank Derer

Für die Zukunft des Weißstorchs in Hessen ist vor allem der Erhalt von Feuchtgrünland von entscheidender Bedeutung. Störche brauchen möglichst viele nasse Wiesen in Horstnähe, um genug Futter für ihre Jungen finden zu können. Der Lebensraumverlust steigt in Hessen immer noch rasant an.

Vor allem der Umbruch von Grünland zu Maisäckern für die Energieerzeugung von Biogas ist eine große Gefahr für die weitere Entwicklung der Bestände. Mit dem Verlust von Feuchtgrünland verschwindet nicht nur der Lebensraum des Weißstorches, sondern auch der vieler anderer Tier- und Pflanzenarten. Der Storchenschutz ist ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt auf unseren Feuchtwiesen. Nur wo Grünland noch feucht ist, wo man noch Teiche und Weiher findet, wo noch periodische Überschwemmungen möglich sind und staunasse Bereiche das ganze Jahr über existieren und wo solche Flächen naturnah bewirtschaftet werden, hat der Klapperstorch langfristig eine Chance. Beim NABU Hessen setzen setzen sich viele Storchenfreunde für den Schutz von Meister Adebar ein.


Weißstorchzahlen 2025 nach Landkreisen

Weißstorch mit Nistmaterial - Foto: Frank Derer

Weißstorch mit Nistmaterial - Foto: Frank Derer

Die Storchenzahlen werden jährlich von vielen hessischen Storchenfreunden der „Arbeitsgruppe Weißstorchberingung in Hessen“ unter Leitung von Klaus Hillerich zusammen getragen. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit der Storchfreunde wäre es gar nicht möglich, die Bestände des weißen Schreitvogels so genau zu beobachten und zu kontrollieren.

Hier die Weißstorchzahlen (Brutpaare) in 2025 nach Landkreisen: Bergstraße: 142 (126), Groß-Gerau: 406 (382), Darmstadt-Dieburg: 101 (105), Odenwald 1 (1), Wiesbaden: 64 (56), Offenbach: 18 (11), Frankfurt 1 (1), Main-Taunus 24 (18), Main-Kinzig: 184 (150), Fulda: 51 (43), Wetterau: 243 (224), Gießen: 64 (55), Lahn-Dill: 15 (12), Hochtaunus 4 (5), Marburg-Biedenkopf: 92 (83), Waldeck-Frankenberg: 13 (12), Hersfeld-Rotenburg: 26 (23), Vogelsberg: 27 (25), Schwalm-Eder: 60 (44), Kassel: 23 (18), Werra-Meißner 4 (5). Die Landkreise Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg waren ohne Weißstorchbruten. Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Jahr 2024 und ermöglichen einen Vergleich.

Weißstorch-Beobachtungen melden

Um eine bessere Übersicht über den Weißstorch in Hessen zu erhalten, bitten wir darum, Storchen-Beobachtungen bei NABU-Naturgucker zu melden. Je mehr Vogelfreund*innen mitmachen, desto genauer können wir feststellen, wie sich der Weißstorch in Hessen weiter ausbreitet.


Melden Sie Ihre Weißstorch-Beobachtungen

Mehr Infos zum Weissstorch

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Im Schnee statt im Süden

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Ansprechpartner

Stellv. Landesvorsitzender Bernd Petri - Foto: Berthold Langenhorst
Bernd Petri
Stellv. Landesvorsitzender E-Mail schreiben 0170-9033570

Kiebitzschutz in Hessen

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Biologische Vielfalt

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Schutzgebietsbetreuer

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Wenn Sie sich für den Erhalt von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen einsetzen möchten, können Sie NABU-Schutzgebietsbetreuer*in werden.

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Schmetterlinge

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Frühe Falter in Hessen

Zu den auffälligsten Boten des Frühlings gehören bunte Schmetterlinge, die draußen herumflattern. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

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Termine

15.01. 19:00 Uhr

Infoabend Naturführerausbildung
61194 Niddatal

15.01. 19:00 Uhr

NABU-Treff
60488 Frankfurt am Main

16.01. 09:00 Uhr

Kurs Altbaumschnitt
61231 Bad Nauheim

17.01. 09:00 Uhr

Wintervögel im Kurpark
65189 Wiesbaden

17.01. 19:15 Uhr

Vortrag Feuersalamander im Klimawandel
35390 Gießen

18.01. 10:00 Uhr

Winterspaziergang mit anschließendem Aufwärmen
63110 Rodgau

18.01. 11:00 Uhr

Vogelbeobachtung
64546 Mörfelden-Walldorf

18.01. 13:30 Uhr

Grenzgang in Dorheim
61169 Friedberg

22.01. 13:00 Uhr

Streifzug durch das Auenland
64589 Stockstadt

24.01. 13:00 Uhr

Raus in die Natur: Pflegekinderwesen
64589 Stockstadt

25.01. 14:00 Uhr

Wintervögel an der Wassergewinnungsanlage
65201 Wiesbaden

25.01. 18:00 Uhr

Der Biber als Landschaftsgestalter - Auf den Spuren des Bibers im Erlenbach
60437 Frankfurt am Main

30.01. 18:00 Uhr

Online-Vortrag Rebhuhn
61194 Niddatal

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