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  1. News
  2. 2015
  3. Juni
  • Buschspötter im Odenwald?
Vorlesen

Der Gesang führte auf die falsche Spur

Ungewöhnliche Begegnung bei NABU-Vogelstimmenwanderung

Der nahe der Burg Breuberg im Odenwald entdeckte Vogel ist nun doch kein exotischer Buschspötter, sondern eine gesanglich aus der Art geschlagene Gartengrasmücke.


  • Sorgte für Verwirrung: die Breuberger Gartengrasmücke - Foto: Jürgen Abt

  • Sorgte für Verwirrung: die Breuberger Gartengrasmücke - Foto: Jürgen Abt

05. Juni 2015 - „Der Vogel ist echt was besonderes, vor allen Dingen der Gesang ist sehr interessant. Nach mehrmaligem Studium des Videos bin ich aber ebenso wie andere Vogelexperten der Meinung, dass es sich um eine aberrant singende Gartengrasmücke handelt“, fasst Stefan Wagner zusammen. „Die Handschwingenprojektion ist zu groß, Kopfprofil, Schnabelansatz und Schnabel – obwohl er teilweise etwas schlanker und spitzer wirkt – passen nicht auf Spötter. Gartengrasmücken können eben starke Gesangsabwandlungen zeigen.“

„Meine Fehlbestimmung bedauere ich. Aber irgendwie hat es trotz meiner Fehlleistung viel Spaß gemacht“, meint dazu Bernd Petri. „Das Problem war, dass ich mich vor Ort vor allem auf die Tonaufnahmen und damit auf die Lautäußerungen konzentriert habe. Das aus der Distanz betrachtete Verhalten des Vogels schien mir ebenfalls nicht typisch für eine Gartengrasmücke. Immerhin zeigt sich nun, wie gut es ist, dass heute durch das Internet, durch Citizen-Science-Projekte und Webseiten wie ‚naturgucker‘ und ‚xeno-canto‘ eine erfolgreiche Teamarbeit zum guten Ende mit richtigen Ergebnissen führt. Herzlichen Dank daher an den Einsatz vieler Ornis wie Jürgen Abt, Ralf Busch, Stefan Wagner und Uli Eidam.“


Singt im Odenwald ein exotischer Buschspötter?

Buschspötter, aufgenommen in Kasachstan - Foto: Francesco Veronesi

Buschspötter, aufgenommen in Kasachstan - Foto: Francesco Veronesi

03. Juni 2015 - Am Pfingstsonntag waren die Breuberger Vogelfreunde schon früh unterwegs. Um 6 Uhr morgens traf man sich an der Breuberghalle, um unter Leitung von Martina Limprecht die Vogelwelt des Odenwaldes zu erkunden, zum Abschluss lockte ein Frühstück in der freien Natur. Unerwarteter Höhepunkt war aber die Begegnung mit einem munter vor sich hin singenden, unscheinbar wirkenden Vogel, auf den sich zunächst keiner der Experten ein Reim machen konnte.

Tatsächlich gibt es eine große Gruppe von auf den ersten Blick sehr ähnlich wirkender Singvögel, darunter Grasmücken, Spötter, Schwirle und Rohrsänger, die im Englischen allesamt als „Warbler“ bezeichnet werden. Einen solchen Warbler hatten die Vogelfreunde am Fuß der Burg Breuberg zweifellos vor sich, aber welchen? Martina Limprecht vom NABU Fränkisch Crumbach ließ der Vogel keine Ruhe. Sie wandte sich deshalb an den NABU-Ornithologen Bernd Petri, der von dem immer noch anwesenden Sänger Film- und Tonaufnahmen machte, um der Art mit Hilfe der Fachliteratur auf die Spur zu kommen.


Der Buschspötter, wissenschaftlich Hippolais caligata (englisch Booted Warbler), kommt natürlicherweise in Teilen Zentralasiens und Russlands vor. Im Nordwesten reicht sein Brutgebiet bis in den äußersten Zipfel Finnlands, den Winter verbringen die Vögel als Langstreckenzieher in Südost-Indien. Buschspötter sind im Weltmaßstab nicht gefährdet, ihr Bestand scheint sogar zuzunehmen. Bestimmungsbücher bezeichnen das Erscheinungsbild des Buschspötters als „unscheinbar“. Der Insektenfresser bringt gerade einmal zehn Gramm auf die Waage.

Das Ergebnis überraschte Petri selbst: „Allem Anschein nach handelt es sich um einen Buschspötter. Das wäre das erste Mal überhaupt, dass diese Art in Hessen nachgewiesen würde. Aus ganz Deutschland sind noch nicht einmal ein Dutzend Nachweise bekannt, die meisten davon aus Helgoland, wo immer wieder mal Vögel ‚notlanden‘, die von Stürmen weiträumig verdriftet und auf das offenen Meer verschlagen wurden.“

Bernd Petri ist sich seiner Sache „ziemlich sicher“. In der Kombination von äußerem Erscheinungsbild, Gesang und Verhalten – beim Gesang „mit Schwanz und Flügeln zuckend“ – läuft es auf den Buschspötter hinaus. Die Aussicht auf einen solch seltenen „Irrgast“ wird die nächsten Tage zahlreiche Vogelexperten in den Odenwald führen. Ob daraus am Ende ein offizieller Nachweis des Buschspötters wird, bleibt abzuwarten. Wer sich selbst einen Eindruck machen möchte, kann hier sowohl eine von Bernd Petri mit Richtmikrofon aufgenommene Gesangsaufnahme anhören, als auch einen Zusammenschnitt von Filmclips des rätselhaften Vogels anschauen.


Gesangsaufnahme



Videoaufnahme

  • Buschspötter-Infos und -Beobachtungen im NABU-Naturgucker
  • Bericht über Buschspötter im Havelland bei Potsdam 2013
  • Booted Warbler Fact Sheet im Wildscreen Arkive
  • Booted Warbler Fact Sheet in der gerade erschienenen Roten Liste der Brutvögel Europas (PDF)


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Wintergäste an Rhein und Altrhein
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