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Projektnews "Hotspot Wiesen und Weiden"

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Foto: Axel Aßmann / NABU-naturgucker.de

Foto: Axel Aßmann / NABU-naturgucker.de

Unser Projektteam

Im Einsatz für Wiesen und Weiden

Anne Michaeli - Foto: Kathrin Kaltwaßer

Anne Michaeli - Foto: Kathrin Kaltwaßer

Anne Michaeli

Referentin für Flächenmanagement und Projektleiterin "Hotspot Wiesen und Weiden - Grünlandschutz in Hessen"

Telefon: 06441-6790421

E-Mail: anne.michaeli@nabu-hessen.de


Jakob Staiger - Foto: Anne Michaeli

Jakob Staiger - Foto: Anne Michaeli

Jakob Staiger

Referent für Flächenmanagement und Projektmitarbeiter "Hotspot Wiesen und Weiden - Grünlandschutz in Hessen"

Telefon: 0151-21096370

E-Mail: jakob.staiger@nabu-hessen.de 


Erste Maßnahmenumsetzung im Projekt

an den Rheinhängen Assmannshausen

Ehemalige Weinberghänge mit Trockenmauern und Einzelgehölzen

Um den wertvollen Trockenrasen zu erhalten ist eine regelmäßige Entbuschung der ehemaligen Weinberghänge erforderlich - Foto: NABU/Nico Flügel

Der Trockenrasen bei Assmannshausen ist wieder ein Stück offener geworden – und genau das merkt man sofort: Mehr Licht, mehr Wärme, mehr Leben. Erste Insekten sind wieder unterwegs, und auch Mauereidechsen nutzen die sonnigen Flächen bereits wieder zum Aufwärmen.

Trockenrasen sind etwas Besonderes, weil hier unter extremen Bedingungen eine erstaunlich große Vielfalt lebt. Auf den trockenen, nährstoffarmen Böden kommen nur spezialisierte Pflanzen und Tiere zurecht – dafür aber in großer Zahl. Kräuter wie Dost und Thymian sind typisch und ziehen viele Insekten an.

Das Gebiet gehört zum Vogelschutzgebiet „Weinberg zwischen Rüdesheim und Lorchhausen“. Die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe besitzt hier über 25 Hektar mit felsigen Hängen, Trockenmauern und eben diesen artenreichen Trockenrasen – Relikte der früheren Weinbergnutzung, die ständig bedroht sind, von Gebüschen überwachsen zu werden.

Damit die Flächen offen und artenreich bleiben, wurde Anfang 2026 gezielt eingegriffen: Auf rund 1,4 Hektar entfernte man Brombeeren und Schwarzdorn und öffnete die Bereiche wieder. Das Schnittgut wurde vor Ort belassen und zu Totholzhaufen aufgeschichtet, die jetzt vielen Kleintieren als Rückzugsort dienen. Wichtige Gehölze wurden bewusst stehen gelassen.

Von den Maßnahmen profitieren neben dem Trockenrasen auch zahlreiche Tierarten wie Mauereidechse, Zaun- und Zippammer, Neuntöter, Schlingnatter und der Segelfalter. Wie sich die Flächen weiterentwickeln, wird im Laufe des Jahres beobachtet. Für den langfristigen Erhalt sind regelmäßige Pflegeeinsätze geplant – unterstützt vom Forstamt Rüdesheim und Ehrenamtlichen des NABU-Kreisverbands Rheingau-Taunus-Kreis.



  • Die Spanische Flagge, ein Schmetterling, sitzt auf einer Blüte
  • Eine Mauerpfeffer-Pflanze wächst auf einer Trockenmauer, im Hintergrund ist verschwommen das Mittelrheintal zu sehen.
  • Ein Segelfalter sitzt auf einer rosa Blüte

Projektstart

im September 2025

Übergabe des Förderbescheids mit Andrea Pfäfflin, Maik Sommerhage und Ingmar Jung - Foto: HMLU

Übergabe des Förderbescheids mit Andrea Pfäfflin, Maik Sommerhage und Ingmar Jung - Foto: HMLU

Mit der Übergabe des Förderbescheids durch Minister Ingmar Jung ist das Projekt „Hotspot Wiesen und Weiden – Grünlandschutz in Hessen“ offiziell gestartet. Wir setzen uns damit in den kommenden Jahren gezielt für den Erhalt und die Aufwertung artenreichen Grünlands ein.

Das Land Hessen fördert das Projekt bis 2030 mit rund 300.000 Euro. Geplant ist die Aufwertung von mindestens acht wertvollen Grünlandflächen in Natura-2000- und Landschaftsschutzgebieten. Ziel ist es, die biologische Vielfalt dauerhaft zu sichern und typische Arten sowie Lebensräume der hessischen Kulturlandschaft zu erhalten.

Im Mittelpunkt stehen extensiv genutzte Wiesen und Weiden, die Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten bieten. Die Maßnahmen werden auf Flächen der Stiftung sowie weiterer NABU-Gliederungen umgesetzt und verbinden Naturschutz mit einer angepassten landwirtschaftlichen Nutzung.


Noch mehr erfahren

Foto: NABU / Ralph Koch

Grünlandschutz in Hessen

"Hotspot Wiesen und Weiden"

Wiesen und Weiden zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Hessens – doch viele dieser Flächen sind heute stark gefährdet. Mit dem Projekt setzen bis 2030 wir uns gezielt für den Erhalt und die Aufwertung wertvollen Grünlands ein. Mehr →

Foto: NABU Hessen / Maik Sommerhage

Grünland – artenreicher Lebensraum

Warum ist er gefährdet?

Wiesen und Weiden gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Europas. Doch was auf den ersten Blick saftig grün erscheint, ist längst nicht immer gesundes Grünland. Viele dieser wertvollen Flächen sind heute stark gefährdet – auch in Hessen. Mehr →

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