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Zugvogelschutz
Gönnen Sie Vielfliegern eine erholsame Pause in Hessen
Ziehende Gänse und Schwäne am winterlichen Himmel. - Foto: Bernd Petri
Die Brut- und Überwinterungsgebiete der Vögel liegen oft Tausende Kilometer auseinander. Die Reise ist kräftezehrend und steckt voller Gefahren. Deshalb ist es entscheidend, die Vögel nicht nur in ihren Brutgebieten zu schützen, sondern auch auf dem Zugweg ein Netz sicherer Rastplätze bereitzustellen. Da praktisch das ganze Jahr über Vögel durch Hessen ziehen, müssen solche Rastplätze immer verfügbar und nahrungsreich sein.
In unseren Naturparadiesen „Ederaue von Rennertehausen“ (Waldeck-Frankenberg), im Amöneburger Becken (Marburg-Biedenkopf), im „Wiesenbrüterprojekt Vogelsberg“ (Vogelsberg) sowie in den „Bruchwiesen von Büttelborn“ (Groß-Gerau), ergreifen wir besondere Maßnahmen, um dauerhaft sichere Rastplätze für Zugvögel zu erhalten.
Durch gezielte Anpassung des Wasserstands entstehen zur Zugzeit ergiebige Futterquellen in den Schlammbänken der Vogelsbergteiche. - Foto: Helmut Schneider
Um jeweils optimale Rastbedingungen für die unterschiedlichen Vogelarten zu schaffen, wird das Flächenmanagement individuell angepasst. Die Stiftung vernässt gezielt Wiesen an Fließgewässern für Rotschenkel, Schwarzstorch und Bekassine und legt Grabentaschen und Flutmulden für Kiebitz, Krickente und Zwergschnepfe an. An den stiftungseigenen Teichen im Vogelsberg senken wir in den Hauptzugzeiten den Wasserstand, sodass Schlammbänke entstehen. Diese bieten Watvögeln wie Strandläufern, Limikolen und Enten ideale Rast- und Nahrungsflächen. So können die Vögel mit frischer Kraft in die nächste Etappe starten.
Genauso wichtig wie die gute Versorgung mit Futter ist auch ausreichend Ruhe, damit die Vögel sich erholen können. Auf unseren Flächen achten wir auf eine gezielte Besucherlenkung, damit die Vögel in den Kernzonen möglichst wenig gestört werden, sie aber gleichzeitig für Besucher*innen erlebbar bleiben und diese die Vögel beobachten können, ohne zu stören.
Mit Ihrer Hilfe können wir weitere Flächen ankaufen und nahrungsreiche Rastplätze erhalten, auf denen unsere gefiederten Gäste Kraft für ihren Weiterflug sammeln können.
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NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe
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Beispiele für unsere Vogelschutzflächen
Mitten im Rhein-Main-Gebiet liegt ein Hotspot der biologischen Vielfalt mit 120 Brutvogelarten und wertvollen Niedermoorflächen. Die Bruchwiesen bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten der Feuchtgebiete. Mehr →
Die historische Wässerwiesen-Bewirtschaftung an der Ederaue bei Rennertehausen schafft Lebensräume für viele Vogelarten die hier gerne Rasten und Brüten. Mit seinen weiten, offenen Wiesenlandschaften hat das Gebiet nicht nur für Vogelfans viel zu bieten. Mehr →
Der Ober-Mooser Teich ist ein begehrter Rastplatz für viele hunderte Zugvögel auf ihrer Reise nach Süden. Nicht selten sind es gleichzeitig über 1000 Tiere, die auf dem See eine Pause einlegen. Mehr →
