Hessen.NABU.de NABU-Stiftung Wiesenbrüterauen
Hilfe für Braunkehlchen und Wiesenpieper
Hilfe für Braunkehlchen und Wiesenpieper
Spenden Sie für die Wiesenbrüterauen im Vogelsberg!
Bei geführten Naturerlebnis-Wanderungen können interessierte Naturfreundinnen und -freunde die Wiesenbrüterauen bei Grebenhain kennenlernen
Naturnah bewirtschaftete Wiesen und Weiden gehören zu den charakteristischen Landschaften des Vogelsbergs. Sie bieten vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Besonders wichtig sind sie für bodenbrütende Vögel wie Braunkehlchen, Wiesenpieper, Sumpfrohrsänger, Neuntöter, Feldlerche, Bekassine und Schafstelze. Die Lebensräume der Bodenbrüter sind durch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft stark bedroht. Ein großer Weidedruck, häufiges Mähen, übermäßiges Düngen und die Entwässerung von Feuchtwiesen führen dazu, dass die Charaktervögel der offenen Kulturlandschaft im Vogelsberg immer seltener zu sehen sind.
Das Braunkehlchen ist ein typischer Wiesenvogel der Lüderaue
Die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe möchte den Wiesenbrütern helfen. Sie hat sich entschlossen, zwei noch naturnahe Wiesenauen bei Grebenhain im Vogelsberg zu erwerben und langfristig für Mensch und Natur zu sichern. Die Auen zeichnen sich durch einen vielfältigen Wechsel von artenreichem Magergrünland mit Feucht- und Nasswiesen aus. Auf ihnen fühlen sich Braunkehlchen und Wiesenpieper besonders wohl. Mit Ihrer Spende können Sie zum Erhalt der wertvollen Wiesenauen im Vogelsberg beitragen. Die NABU-Stiftung benötigt noch 50.000 Euro, um die 50 Hektar großen Flächen vollständig zu erwerben. Schon mit einer Spende von 50 Euro können wir 100 Quadratmeter Lebensraum für Braunkehlchen und Wiesenpieper langfristig sichern. Ihre Spende hilft uns dabei!
Der Projektleiter Walter Kreß zeigt die Artenvielfalt der Vogelsberger Wiesen
Walter Kreß, Leiter des Wiesenbrüterprojektes, beschreibt sein Engagement für die Natur des Vogelsbergs so: „Wer Schutzgebiete wie die Wiesenbrüterauen sichern will, muss dahinter stehen, braucht viel Geduld und einen langen Atem. Denkt man an die ersten Kartierungen von Manfred Jäger Mitte der 90iger Jahre oder an meinen ersten Vortrag zum Wiesenbrüter-Projekt bei einem Fachtreffen, stellt sich die Frage: Wann ist so ein Projekt beendet? Etwa dann, wenn das letzte Grundstück gekauft, der letzte Pfahl der Sitzwarten geschlagen, die letzte Dränage verschlossen ist? Nein, so ein Naturschutzprojekt endet nie, überdauert Generationen, denn ‚Einmal NABU- Land ist immer NABU-Land!' Dieses Bewusstsein treibt uns immer wieder aufs Neue an.“
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Faltblatt zum Wiesenbrüter-Projekt
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