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Atomkraft in Hessen
NABU Hessen fordert Atomausstieg
Die Nutzung der Atomenergie ist eine Sackgasse

Der Atomausstieg ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und sicheren Erzeugung von Energie. Nur mit dem möglichst raschen Umstieg auf erneuerbare Energien und ihre dezentralen Strukturen ist Deutschland für die Zukunft gerüstet. Deshalb spricht sich der NABU Hessen für das sofortige Abschalten des Uraltmeilers Biblis aus. Mit der Stillegung der beiden Reaktoren gehen in Hessen nicht die Lichter aus.
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Heim-Castoren für Politiker
NABU-Aktion zu gefährlichem Atommüll vor dem Landtag

Mit der Übergabe von kleinen Heim-Castoren an Politiker der hessischen Landtagsfraktionen machte der NABU Hessen auf das ungelöste Problem der Endlagerung von radioaktivem Abfall aufmerksam. Die Aktion fand im Rahmen einer öffentlichen NABU-Fragerunde zur Atompolitik statt. Der NABU wollte wissen,
welche Rolle die Atomkraft künftig in Hessen noch spielen und wie die Endlagerfrage des strahlenden Mülls gelöst werden soll.
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Sternmarsch "25 Jahre Tschernobyl"
NABU ruft zur Teilnahme an Biblis-Domonstration auf
Der NABU Hessen ruft dazu auf, überall in Hessen für das endgültige Abschalten des Atomkraftwerks Biblis und für eine naturverträgliche Energiewende zu demonstrieren.
Zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl ruft der NABU Hessen zur Teilnahme am Sternmarsch auf Biblis am 25. April 2011 auf. Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass die Nutzung der Atomkraft unbeherrschbare Risiken in sich birgt und dringend beendet werden muss. Der NABU Hessen fordert, das Kernkraftwerk Biblis uns andere Altmeiler dauerhaft abzuschalten und den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Die Kundgebung in Biblis will ein Gedenkzeichen für die verstrahlten Opfer von Tschernobyl und Fukushima setzen.
Abschalten – nicht aussetzen!
NABU Hessen beteiligt sich an Anti-Atommahnwachen in Wetzlar
Für die endgültige Stillegung alter Atommeiler wie Biblis setzten sich am 14. März etwa 500 Teilnehmer einer Mahnwache in Wetzlar ein. So wie 110.000 andere Menschen in über 450 anderen Orten Deutschlands forderten sie, aus der Nutzung der risikoreichen Kernkraft auszusteigen. Die NABU-Landesgeschäftsstelle beteiligte sich an der Aktion. Angesichts der Nuklearkatastrophe in Japan fordert der NABU Hessen, die Altmeiler in Biblis dauerhaft abzuschalten. Der erschreckende Atomzunfall in Japan zeigt, dass selbst in einem High-Tech-Land die Kernkraft ein unkalkulierbares und nicht beherrschbares Risiko für Mensch und Natur darstellt.
Der Uraltmeiler Biblis ist noch nicht einmal gegen Flugzeugabsturz gesichert
Politiker, die jetzt noch behaupten, Biblis sei sicher, sprechen jeder Wirklichkeit Hohn. Die Kraftwerksblöcke sind noch nicht einmal wirksam gegen den Absturz von Flugzeugen gesichert. Ohne Laufzeitverlängerung und Stromübertragungen hätten Biblis A und B schon 2009 und 2010 vom Netz gehen müssen. Die heute nicht mehr genehmigungsfähigen Altreaktoren entsprechen noch nicht einmal aktuellen Sicherheitsstandarts und müssen vor zwanzig Jahren erlassene Auflagen erst bis zum Jahr 2013 erfüllen. Es ist geradezu unfassbar, Kernkraftwerke in der Nähe des zweitgrößten Flughafens Europas nicht umfassend gegen Abstürze zu sichern. Der riesige Ballungsraum Rhein-Main ist nur etwa 50 Kilometer von Biblis entfernt. Eine nochmalige Prüfung der Sicherheitsstandards von Biblis kann nur zu dem Ergebnis führen, die Meiler schnellstens stillzulegen.
Hessen braucht ein neues Energiekonzept für eine nachhaltige Zukunft
So sind Biblis A und B die einzigen Atomkraftwerke in Deutschland, die nicht über ein unabhängiges Notstandssystem verfügen. Ein solches System enthält wichtige Sicherheits-Funktionen wie Notkühlung und Abschaltung, die bei Zerstörung wichtiger Anlagenteile durch Erdbeben, Flugzeugabsturz oder Anschläge den Reaktor unter Kontrolle bringen sollen. Es muss in einem unabhängigen verbunkerten Gebäude untergebracht sein. Auch der Betreiber von Biblis, RWE, ist nun gefragt und muss sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellen. Anstatt nun Millionen in die unsinnige Nachrüstung der Uraltmeiler zu stecken, sollte der Stromkonzern die Anlagen abschalten und den Ausbau erneuerbarer Energie forcieren. Hessen braucht ein neues Energiekonzept mit einem naturfreundlichen Ausbau erneuerbarer Energien und der Nutzung aller verfügbaren Energiesparpotenziale.
Montagsmahnwachen in Wetzlar
KettenReaktion: Atomkraft abschalten!
NABU Hessen nimmt an Biblis-Umzingelung teil
Bei der Aktion "KettenReaktion" forderten über 15.000 Umweltschützer den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie – der NABU Hessen war dabei.
Die Umzingelung des Kernkraftwerkes Biblis stand im Mittelpunkt der erfolgreichen Aktion "KettenReaktion", mit der über 15.000 Umweltschützer am 24. April 2010 für das Abschalten aller Atomreaktoren demonstrierten. Bei der Aktion wurde eine Menschenkette rund um den südhessischen Reaktor gebildet. NABU und NAJU Hessen waren mit dabei. Der NABU Hessen fordert schon seit vielen Jahren den Ausstieg aus der Kernenergie und setzt sich für das Abschalten der Uraltreaktoren Biblis A und B ein. Mit der Umzingelungsaktion, die zwei Tage vor dem Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe stattfand, setzten Umweltverbände und Umweltschützer ein deutliches Zeichen für den sofortigen Umstieg auf erneuerbare Energien.

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