Hessen.NABU.de NAJU Hessen Veranstaltungen

Bis(s) zum letzten Fisch

Auf der Spur in die Natur

Spannende Freizeiten, Kurse und Fortbildungen der NAJU Hessen 2011

Kurse 2011

Das Abenteuer Natur steht in diesem Jahr bei der NAJU Hessen ganz im Mittelpunkt. Auf Kinder und Jugendliche warten viele spannende Freizeiten und Kurse. Ob Abenteuer Wildtier, Alpentour Tirol, die Wildlife-Kurse, die Mädchen-Freizeit, Herbstfreizeit Naturschutz oder der Wildnistour ins schwedische Jämtland: Die NAJU Hessen hat viel zu bieten für alle zwischen 8 und 27 Jahren. Kür Jugendliche ab 14 Jahren sind zudem ein zweiteiliger Gruppenleiter-Lehrgang und eine Fortbildung "Crashkurs Natur" im Angebot. Erwachsene Kindergruppenleiter können sich im Rahmen von Tageskursen mit den Themen "Auffällige Kinder" und "Mobile Seilspiele" befassen. Bei den NAJU-Veranstaltungen kann jeder mitmachen, der sich für die Natur interessiert. Am besten gleich anmelden – sonst sind alle Plätze schon vergeben...

mehr Mehr Informationen zu den NAJU-Kursen

NAJU Hessen-Veranstaltungen 2011

Bis(s) zum letzten Fisch

Aktion der Naturschutzjugend zum nachhaltigen Fischkonsum


Unter dem Motto „Bald ist der letzte Fisch im Netz – handelt jetzt!“ machten Mitte November etwa achtzig Aktivisten der NAJU Hessen in der Gießener Innenstadt auf die Überfischung der Meere aufmerksam. Die Jugendlichen zeigten sich empört, dass etwa 80 Prozent der weltweit genutzten Fischgründe als überfischt gelten. Deshalb zeigten sie den Passanten, wie man als Verbraucher Fisch auf nachhaltige Weise konsumieren kann. Der hessische Landtagsabgeordnete Matthias Wagner (Bündnis 90 /Die GRÜNEN) und Klaus Bechthold, stellv. Vorsitzender des Hessischen Jugendrings, begleiteten die Aktion.

Überfischung macht die Meere arm

Highlife-Aktion 2010

NAJU-Aktivistin beim Fischfang-Theaterstück

Im Rahmen der Öffentlichkeitsaktion konnten sich Passanten bei einem überdimensionalen Angelspiel über die Überfischung der Meere informieren. In einem Theaterstück zeigten die Jugendlichen, wie bei der Anwendung industrieller Fangmethoden bis 90 Prozent der Fische, die im Netz landen, anschließend als Beifang weggeworfen werden. An einem Infostand beriet die NAJU Interessierte, welchen Fisch man unbedenklich essen und was jeder einzelne gegen die Überfischung der Meere tun kann.
Laut UN-Weltfischereireport gelten 80% der weltweiten Fischbestände als überfischt oder bis an ihre biologischen Grenzen befischt. Betroffen sind nicht nur Hai-, Thunfisch-, Tintenfisch- und Lachs-Arten, sondern auch einheimische Fische der Nord- und Ostsee, wie z.B. Dorsch, Kabeljau, Rotbarsch, Aal, Ostsee-Scholle oder Europäische Sardelle. Etwa 110 Millionen Tonnen Fisch verzehren die Menschen pro Jahr – das sind 16,7 kg pro Person, Tendenz steigend. Wegen der hohen Fangquoten kommen viele Fischarten mit dem Nachwachsen kaum nach und werden häufig schon vor ihrer Geschlechtsreife gefangen. Die Folge ist, dass sich die Fischbestände verringern, einzelne Arten sterben sogar aus.

NAJU-Aktionsflyer zur Überfischung der Meere

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