Hessen.NABU.de Artenschutz Weißstorch
Weißstorch
Hilfe für den Weißstorch in Hessen
Die LAG Weißstorchschutz setzt sich für den Erhalt des NABU-Wappenvogels ein
Weißstörche erfreuen sich großer Beliebtheit. Ihre Ankunft, die laut klappernde Balz und die Aufzucht der Jungen lassen sich gut beobachten. Kaum jemandem ist heute noch bewußt, dass sie in Hessen vor wenigen Jahrzehnten bereits verschwunden waren. Naturschutzmaßnahmen wie die Sicherung und Wiedervernässung von Feuchtgebieten ermöglichten ihnen die Rückkehr. Viele Menschen bemühen sich in Hessen um den Weißstorch - vor allem Horstbetreuer vor Ort und Aktive der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz. Und wenn Sie wollen - auch Sie!
Ansprechpartner für Menschen, die aktiv mitarbeiten wollen:
Bernd Petri, Büttelborn
E-Mail: Bernd.Petri@t-online.de
Wir wünschen allen Weißstorchfreunden eine gute Storchensaison und schöne Beobachtungen in diesem Sommer!
Weißstorch-Meldebogen zur Erfassung der besetzten Nester und der Bruten
Den Weißstorch-Meldebogen 2009 gibts hier zum Ausdrucken:
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Erfassungsbogen Weißstorch 2009
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Der Weißstorch in Hessen - NABU-Infoblatt
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Gedenken an Storchenfreund Peter Hofmann
NABU-Vogelkundler aus Groß-Gerau verstarb am 27. September 2006
Am 27. September 2006 ist unser Freund Peter Hofmann verstorben. Seine Liebe als Vogelkundler und Naturschützer galt ganz besonders den Weißstörchen. Engagiert und leidenschaftlich kümmerte er sich vor allem um die Wiederansiedlung der Störche in seiner Heimat, dem Hessischen Ried. Mit großer Freude erzählte er von den wunderbaren Geschichten, die er bei und mit den Störchen erlebte. Unermüdlich begleitete er sie, Tag für Tag. Wir nehmen traurig Abschied von Peter Hofmann und werden an ihn denken, wenn seine Störche wieder ihre Kreise ziehen und von ihren Nestern klappern. Danke!
NABU, Kreisverband Groß-Gerau, Landesverband Hessen
Weißstörche weltweit im Aufwind
Zensus ergibt ein Plus von 37 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre
Weißstorchbrut auf einem Baumhorst in einem südhessischen Naturschutzgebiet.
Die Zahl der Weißstorchpaare hat in den letzten zehn Jahren weltweit um 37 Prozent von 166.000 auf 230.000 Brutpaare zugenommen. Dies ergab der vom NABU koordinierte VI. Internationale Weißstorchzensus. "Die Bestände nahmen allerdings nicht überall in gleicher Weise zu", erklärte Kai-Michael Thomsen vom Michael-Otto-Institut im NABU. Storchenland Nr. 1 ist Polen mit 52.500 Brutpaaren.
Mehr zum Weißstorch weltweit
Lasst die Störche kommen!
Keine Angst vor Adebar wegen Vogelgrippe - Tausende Weißstörche kehren zurück
Der Naturschutzbund NABU erwartet in diesen Tagen Tausende Weißstörche aus ihren südlichen Winterquartieren in Deutschland zurück. Viele sind bereits zurückkehrt - in allen hessischen Landesteilen wurden bereits einzelne gesichtet. Doch ein Großteil der rund 8000 in Deutschland lebenden Störche wird noch kommen. Mit Blick auf die Vogelgrippe warnt der NABU vor Panikreaktionen und appelliert an die Bevölkerung, die gefiederten Frühlingsboten wie jedes Jahr freundlich zu empfangen. "Weltweit ist noch kein Weißstorch mit H5N1 infiziert worden", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Überhaupt seien in Deutschland bisher nur sehr wenige Wildvögel den Grippeviren zum Opfer gefallen. "In Hessen ist die Vogelgrippe bislang überhaupt nicht aufgetreten," ergänzt Biologe Bernd Petri, Sprecher der NABU-Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz. "Wir sollten die Störche daher wie in jedem Jahr bei uns willkommen heißen!"
Adebar kehrt zurück
In Hessen hat sich der Bestand gut entwickelt - 100 Brutpaare in 2005
Baumnest eines Weißstorchs im südhessischen Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue.
Der NABU Hessen stellt die gute Bilanz aus der Brutsaison 2005 vor und hofft, dass die "Naturschutz-Erfolgsgeschichte Weißstorch" im Sommer 2006 in Hessen weitergeht.
zur Pressemitteilung
Kopfweidenschnitt in der Kinzigaue
Pflegemaßnahmen im Nahrungsbiotop der Steinauer Störche
Weihnachtsspeck kann sich bei diesen Aktiven gar nicht erst ansetzen
Sie haben schon Tradition - die Arbeitseinsätze des NABU Steinau zum Jahresende. Ende Dezember 2005 trafen sich rund 20 Aktive in der Kinzigaue am östlichen Ortsrand, um alte Kopfweiden zu stutzen. Unterstützt durch Ein-Euro-Kräfte der Stadt Steinau hatten Franz-Josef Jobst, Günther Leipold, Horst Basermann und ihre Kolleginnen und Kollegen alle Hände voll zu tun, um den "durchgewachsenen" Weidenbäumen die richtige "Frisur" zu verpassen.
Der Weißstorch
Der Wappenvogel des NABU
Jeder kennt ihn, alle mögen ihn keiner will ihm etwas zuleide tun. Keinen anderen Vogel haben die Menschen so in ihr Herz geschlossen wie den Weißstorch. Aber die Aussichten für Adebar sind nicht besonders rosig. Zwar steigen die Bestandszahlen in Hessen seit einigen Jahren wieder an, doch der Lebensraum für den NABU Wappenvogel wird ständig weiter zerstört.
Nur wo Grünland noch feucht ist, wo man noch Teiche und Weiher findet, wo noch periodische Überschwemmungen möglich sind und staunasse Bereiche das ganze Jahr über existieren und wo solche Flächen nur extensiv bewirtschaftet werden, hat Adebar langfristig eine Chance. Nur dort leben die Nahrungstiere des Weißstorches in großer Vielfalt und nur dort muss er sich keine Ersatzfutterquellen, wie Mülldeponien, suchen, die zudem große Gefahren für ihn bergen.
In einer Landesarbeitsgruppe haben sich Weißstorchenfreunde aus ganz Hessen zusammengefunden, um ihre Aktivitäten zu koordinieren. Hier werden Erfahrungen und Kenntnisse ausgetauscht sowie Daten zusammengetragen.

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