Hessen.NABU.de Artenschutz Vogelschutz
Vogelschutz in Hessen
Vogelschutz - ein Schwerpunkt im NABU Hessen
Vielfältige Aktivitäten in über 400 NABU-Ortsgruppen
Für die über 400 hessischen NABU-Ortsgruppen ist der Vogelschutz eines ihrer wichtigsten Anliegen - rund ums Jahr werden zahlreiche praktische Schutzmaßnahmen und Hilfsprogramme für bedrohte Arten durchgeführt. Die Maßnahmen reichen vom Nistkasten für Meisen bis zu Schleiereulennisthilfen in Kirchtürmen. Auch die Öffentlichkeitsarbeit mit Vogelstimmen-Exkursionen spielt eine große Rolle. Gelegenheiten zum "Mitanpacken" gibt es reichlich!
Landesweit aktiv im Vogelschutz
Die LAG Ornithologie und Vogelschutz
In der LAG Ornithologie und Vogelschutz versammeln sich hessische Vogelkundler und Interessierte, die sich für den Schutz der Vogelwelt einsetzen. Sie befassen sich z.B. mit der Organisation von Fachtagungen, der "Stunde der Gartenvögel", dem alljährlichen "Birdwatch" im Herbst und der Betreuung von EU-Vogelschutzgebieten. Im Mittelpunkt der Aktivitäten in 2009 steht die Kartierung von Eisvogel, Dohle und Rotmilan in Hessen.
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Schwarzer Meistertaucher braucht Freunde
Der Kormoran ist Vogel des Jahre 2010
Der tiefschwarze Kormoran ist Vogel des Jahres 2010. Mit der Auszeichnung des Meistertauchers will sich der NABU offensiv für den Schutz des "Meerraben" einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu Tausenden geschossen und vertrieben wird. Erst durch konsequenten Schutz eben in Deutschland heute wieder rund 24.000 Brutpaare. In Hessen kommt er vor allem an großen Flüssen vor.
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Den "fliegenden Edelstein" schützen
Der Eisvogel ist der Vogel des Jahres 2009
Der Eisvogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Woher der Name des spatzengroßen Eisvogels stammt, ist strittig. Manche leiten ihn vom althochdeutschen „eisan“ für „schillern“ oder „glänzen“ ab. Die Bezeichnung „Schillervogel“ passt zum flirrenden Farbenspiel. Doch nicht nur das zeichnet den Eisvogel aus.
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"Kuckuck, Kuckuck" ruft's aus dem Wald
Der Kuckuck ist der Vogel des Jahres 2008
Der Kuckuck, Vogel des Jahres 2008, wird in Volksliedern, in der Literatur, im Volks- und Aberglauben, in Sprichwörtern und Redewendungen und in der Musik in fast unüberschaubarem Maß thematisiert. Karl Wilhelm Beichert fand den Kuckuck bei Aristoteles ebenso wie bei Goethe, natürlich bei Tiervater Brehm, aber auch bei Beethoven und in "Des Knaben Wunderhorn". Er ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht.
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Im Rüttelflug über Wiesen und Felder
Der Turmfalke ist Vogel des Jahres 2007
Der Vogel des Jahres 2007, der Turmfalke, ist die häufigste heimische Falkenart. Man kann ihn an Kirchtürmen, an höheren Gebäuden, Brücken und Masten, aber auch in der freien Natur beobachten. Er bevorzugt hochgelegene Brutplätze. Der "Rüttelfalk" ist durch seinen rüttelnden Flug auf der Stelle leicht erkennbar. Sein wissenschaftlicher Name Tinnunculus bedeutet "schellend, klingend" und hängt mit den charakteristischen Rufen zusammen.
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Beeindruckende Gänsescharen am Rhein
Wintergäste im Hessischen Ried beobachten
Flatternde Bänder durchziehen den Himmel über den weiten Ackerfluren des hessischen Rieds. So sehen und erleben es viele Spaziergänger im Winter, wenn sie in den südhessischen Rheinauen zwischen Kühkopf und Trebur unterwegs sind. Wer dabei genau hinhört, vernimmt ein vielstimmiges Schnattern: Es sind Gänse aus dem hohen Norden Europas, die am Rhein und an anderen Orten in Hessen den Winter verbringen.
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Winterlicher Besuch aus dem hohen Norden
Seidenschwanz-Trupps sind im Winter unterwegs
Wer im Winter auffällig hohe, fein zwitschernde Vogelrufe vernimmt, sollte sich genau umschauen. Das könnten Seidenschwänze sein, exotisch anmutende Wintergäste aus der nördlichen Taiga. Zu entdecken sind sie des öfteren truppweise beim gemeinschaftlichen Beerenfressen. Neben Vogelbeere, Liguster und Hagebutten mögen sie auch Äpfel und Birnen . Deshalb können sie selbst im heimischen Garten beobachtet werden.
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Kranichzug: Gedränge über Rhein-Main
Video dokumentiert Irritation durch Flugverkehr
Von Oktober bis Mitte November ist jedes Jahr das großartige Schauspiel ziehender Kraniche am Himmel von Hessen beobachten. Die "Glücksvögel" ziehen im Herbst von den Sammelplätzen an der Ostsee quer über Hessen nach bis nach Südfrankreich und Spanien. Im Rhein-Main-Gebiet kann es dabei zu einem regelrechten Gedränge kommen. Die Begegnung mit Flugzeugen ist für die Vögel irritierend.
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Protestaktion gegen Steinquetschfallen in Frankreich
NABU unterstützt Protest gegen steinzeitliche Jagdmethoden
Die französische Umweltministerin hat im vergangenen Jahr erstmals seit Jahrzehnten wieder das Betreiben von Steinquetschfallen erlaubt - eine eigentlich längst vergessene Jagdmethode und eine der archaischsten Vogelfallen, die das "Fallenarsenal" von Europas Jägerschaft zu bieten hat. Unter kiloschweren Steinplatten werden im Zentralmassiv nun wieder Zehntausende Singvögel gefangen, zerquetscht und verspeist.
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Naturkorken - den Kranichen zuliebe
Konkurrenz aus Plastik und Glas gefährdet die Glücksvögel
Plastik- und Metallverschlüsse auf Wein- und Sektflaschen bedrohen die Zukunft der iberischen Korkeichenwälder. Die traditionellen Wein-Korken entstammen allesamt den nahrungsreichen Korkeichenwäldern Spaniens und Portugals, die als Winter-Lebensräume für Kraniche unverzichtbar sind. Der NABU appelliert an Verbraucher, Hersteller und Gastronomie, auch künftig auf Kork zu setzen und Billig-Verschlüssen eine Abfuhr zu erteilen.
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Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
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