Hessen.NABU.de Artenschutz Vogel des Jahres
Vogel des Jahres
Fliegendes Kreuz und Meistertaucher
Der Kormoran – Vogel des Jahres 2010
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu tausenden geschossen und vertrieben wird.
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Der Eisvogel ist „Vogel des Jahres 2009“
Der „fliegende Edelstein“ braucht naturnahe Gewässer zum Überleben

NABU und LBV haben den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Er steht für lebendige Flüsse und Auen. Der Eisvogel war bereits 1973 Jahresvogel und die Entscheidung ihn erneut zu wählen, ist bewusst gefallen. Die damaligen Forderungen haben nicht an Aktualität verloren: Sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen sind in Deutschland immer noch Mangelware.
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Der Kuckuck ist Vogel des Jahres 2008
Wirtsvogelschwund und Klimaerwärmung bedrohen den populären Zugvogel
Zum "Vogel des Jahres 2008" hat der NABU den Kuckuck gekürt. Seinen Namen hat der Vogel nach seinem Ruf erhalten - der markante Ruf des Kuckuck-Männchens ist unverwechselbar. Der "Cuculus canorus" ist ein eher scheuer Vogel, der die Nähe des Menschen meidet. Umso forscher zeigt er sich, wenn es um den Erhalt seiner Art geht und er fremde Nester als Heim für seine Jungen aussucht.
Vielerorts ist der Kuckuck verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht - in Deutschland genauso wie im afrikanischen Winterquartier. In Deutschland geht der Kuckucksbestand schon seit Mitte der 60er Jahre zurück.
Im Nordosten Deutschlands, wie etwa im Spreewald, und in den bayerischen Voralpen ist er noch am häufigsten anzutreffen. In Hessen hört man den Kuckucksruf am häufigsten in den Rheinauen.
Um mehr über die aktuelle Verbreitung und Häufigkeit des Kuckucks zu erfahren, bittet der NABU Naturfreunde um Meldungen von Kuckuck-Beobachtungen.
Aufruf des NABU Hessen zur Kuckucks-Kartierung 2008
Im Rüttelflug zum Vogel des Jahres 2007
Der Turmfalke - eleganter Jäger in Feld und Flur
Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein wendiger, eleganter Jäger, der im Rüttelflug nach Mäusen und Eidechsen Ausschau hält. Er ist kein seltener Vogel - fast jede/r hat ihn im Offenland schon beim Jagdflug beobachtet. Sogar in unsere Städte folgt er uns. Dennoch gehen die Bestandszahlen langsam, aber stetig zurück.
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Mit Webcam die Hessenfalken kennenlernen
Vogel des Jahres 2006: Der Kleiber
Die Stimme unserer Buchen- und Eichenwälder
Rauf und runter auch kopfunter: der Kleiber
NABU und LBV haben den Kleiber zum "Vogel des Jahres 2006" gekürt. Damit folgt dem Uhu als größter Eule Europas nun ein kleiner Singvogel, der in Deutschland weit verbreitet ist. Die Wahl des Kleibers ist ein Plädoyer für den Schutz von Buchen- und Eichenwäldern. Er steht stellvertretend für einen Lebensraum, der auch für viele andere Vögel wie Spechte, Meisen oder Greifvögel unverzichtbar ist.
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Vogel des Jahres 2005: Der Uhu
Fast ausgerottete größte Eule Europas ist in ihre Lebensräume zurückgekehrt
Mit bis zu 3200 g so schwer wie 350 Zaunkönige
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Uhu zum Vogel des Jahres 2005 gekürt. "Mit dem Uhu wurde ein Vogel ausgewählt, der wie kaum eine andere Art für einen der ganz großen Erfolge in Sachen Arten- und Lebensraumschutz steht", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz.
Bubu bubo - so heißt die die hierzulande fast ausgerottet größte europäische Eule lautmalerisch nach dem Klang ihres Rufes - kommt dank gezielter Artenhilfsprogramme heute wieder bundesweit vor. Trotz der vielerorts stabilen Bestände ist die Population dieses nachtaktiven Greifvogels allerdings regional rückläufig, ohne dass die Ursachen hierfür bekannt sind. Auch wenn sich das Blatt insgesamt gewendet hat, ist der Uhu bis heute besonders schutzbedürftig.
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Der Zaunkönig - Vogel des Jahres 2004
Kleiner Kerl mit schmetterndem Gesang
Schenken Sie ihm ein kleines Reich: eine unordentliche Ecke im Garten
Mit dem Zaunkönig haben NABU und LBV eine der kleinsten heimischen Arten zum Vogel des Jahres 2004 gewählt. Sein Lebensraum ist das Unterholz, je verwilderter desto besser. Das ganze Jahr kann man ihn im Wald, an Böschungen, auf Friedhöfen, an Wegrändern, in Parks und in Gärten dabei beobachten, wie er mit steil aufgerichtetem Schwanz in ständiger Bewegung durch Hecken und Gebüsche turnt. Noch häufiger hört man aber seine schmetternd vorgetragenen Triller.
Verbunden mit der Kür des Zaunkönigs sind ein Aufruf zur Entwicklung strukturreicher Grünflächen mit dichtem Unterholz sowie ein Appell zum Erhalt naturnaher Bachauen. Jeder, der den Zaunkönig schützen will, sollte sich für mehr Wildnis und Natur einsetzen. Das geht schon im eigenen Garten. Wer Hecken pflanzt, nicht ständig den Rasen mäht und etwas Unordnung im Garten zulässt, der bietet nicht nur dem Zaunkönig einen Lebensraum.
alles zum Zaunkönig ...
Mehr über alle bisher gewählten Vögel des Jahres erfahren Sie hier:
Jahresvögel seit 1972 ...

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