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Die Rückkehr der Sumpfschildkröte

Die Rückkehr der Sumpfschildkröte

Artenschutzprojekt rettet Hessens seltenstes Reptil

Emys 2

Die Sumpfschildkröte ist ein Tier der Flussauen. Früher war sie bei uns weit verbreitet und insbesondere in den Wildflusslandschaften zahlreich anzutreffen. Heute zählt Emys orbicularis zu den seltensten Tierarten unserer Heimat. In Hessen galt die Art sogar als ausgestorben, bis vor wenigen Jahren einige Einzeltiere und sogar eine kleine Population nachgewiesen werden konnten.

Ihrem einzigartigen Bauplan im Tierreich, der sich über 220 Millionen Jahren kaum verändert hat, und ihrem urzeitlichen Aussehen verdanken Schildkröten eine faszinierende Wirkung auf viele Menschen und eine besondere Stellung in Sage und Mythologie. Dort stehen sie für Langlebigkeit und Weisheit, Gesundheit, Zähigkeit und Ausdauer.

Der Sage nach hat sich Apollo in eine Schildkröte verwandelt, als er der Nymphe Dryope nachstellte. Die Schildkröten Arkadiens waren Pan geweiht und deshalb im Alten Griechenland unantastbar. Nicht so im Mittelalter ....

Emys 1

Dezimierung im Mittelalter: Unzählige endeten als Fastenspeise
Starkes Interesse hatte seit jeher die katholische Kirche an den gepanzerten Kriechtieren - vor allem an wasserbewohnenden Schildkröten. So galt die Europäische Sumpfschildkröte für fromme Katholiken nicht als Fleisch, sondern als Fisch. Schildkröten durften deshalb auch in der Fastenzeit gegessen werden. Da der katholische Laienstand im Mittelalter nicht nur an Freitagen und Samstagen fastete, sondern auch in der Adventszeit und der Zeit vor Ostern, kamen mit weiteren Fastentagen jährlich 130 bis 150 Tage zusammen, an denen der Genuss von Fleisch vierfüßiger, landbewohnender Tiere verboten war.

Besonders asketische Orden wie die Kartäuser enthielten sich ganzjährig des "Fleisches". Entsprechend groß war der Bedarf an sogenannten Fastentieren. In besonderen Schildkrötengärten der Klöster wurden die Tiere bis zum Verzehr gehältert. Noch heute ist in alten Quellen nachzulesen, dass die Tiere am Oberrhein in der Umgebung von Speyer noch im 16. Jahrhundert massenweise von Bauern gefangen und als Fastenspeise auf Märkten verkauft wurden. Auch spätmittelalterliche Kochrezepte sind bis heute erhalten.

Leider blieb diese besondere Form der Frömmigkeit nicht ohne Folgen auf den Artenreichtum Europas. Denn als Fastentiere wurden auch Fischotter, Biber, Seehunde, Walrosse und Sumpfhühner verspeist, die als Wassertiere, wie man glaubte, hauptsächlich von Fischen lebten. Nach der Plünderung der Tierbestände in den katholischen Landen entwickelte sich ein europaweiter Fernhandel, der auch die norddeutschen Sumpfschildkrötenbestände ruinierte. Diese wurden in großen Mengen nach Süddeutschland, Böhmen oder Östereich exportiert.

Für Fischotter, Biber und Sumpfschildkröte kam die Säkularisierung und die Abkehr von den mittelalterlichen Essgewohnheiten fast zu spät. Sie verschwanden aus weiten Teilen Europas.

Biologie und Ökologie
Sumpfschildkröten leben im Wasser. Auch die Paarung erfolgt im nassen Element. An Land gehen die Tiere zumeist nur zur Fortpflanzungszeit. Die Weibchen suchen dann den Eiablageplatz auf, an dem sie selbst geschlüpft sind. Ist dieser Platz aufgeforstet, überbaut oder zerstört, legen die Schildkröten im Mai oder Juni zumeist nachts große Strecken (teils über 1 km) zurück, um doch noch Eier abzulegen - keine leichte Aufgabe im dichtbesiedelten, von Straßen zerschnittenen Mitteleuropa. Ist ein geeigneter Platz gefunden, werden in eine Bodengrube 6-16 (max. 20) Eier abgelegt. Die Sonne übernimmt das Brutgeschäft. Die Schlüpflinge kriechen im kühlen Mitteleuropa meist bereits im Frühherbst aus der Eischale, bleiben aber noch den ganzen Winter unter der Erde. Erst mit dem warmen Frühjahrsregen wühlen sich die Jungtiere frei und suchen flache Gewässer auf.

Als Fleischfresser stellen sie Wasserinsekten, Schnecken oder Kaulquappen nach. Nur selten gelingt ihnen einmal der Fang eines kleinen Fisches. Die Lebenserwartung freilebender Tiere kann über 70 Jahre betragen, in Gefangenschaft sogar über 100 Jahre.

Allgemeine Verbreitung
Unsere heimische Unterart, die pontische Sumpfschildkröte Emys o. orbicularis, besiedelt ein Gebiet, das vom Aralsee bis Frankreich reicht. Aktuell gibt es in Deutschland nur noch kleine Reste der früher weit verbreiteten Art. Der Reliktbestand im "Reinheimer Teich" im Kreis Darmstadt-Dieburg ist eine der letzten bodenständigen Populationen Westdeutschlands. Auch vom ostdeutschen Typ - der sich genetisch bereits geringfügig unterscheidet - existieren nur noch wenige Restvorkommen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. In Baden-Württemberg wird die kleine Population im Pfrunger Ried als bodenständig eingeschätzt. Weitere Funde mit unklarem Status liegen vereinzelt aus Oberschwaben, aus der Oberrheinebene und dem Kocher-Jagst-Gebiet vor.

Verbreitung der Sumpfschildkröte in Hessen
Die Bestandssituation ist in Hessen noch nicht restlos geklärt. Bis 1999 galt die Art als ausgestorben und wurde in der Roten Liste in der Kategorie "0" ausgestorben geführt. Erst mit dem Nachweis bodenständiger Einzeltiere in Südhessen und der Reliktpopulation bei Reinheim musste diese Einschätzung revidiert werden. Als bodenständig gelten Tiere, die sowohl an äußeren Merkmalen wie Panzerzeichnung, Augenfärbung oder Größe wie auch genetisch anhand einer molekularbiologischen Untersuchung (Haplotypenanalyse) als heimisch identifiziert werden und deren Herkunft nicht auf Aussetzungen zurückgeführt werden kann.

Bodenständige Einzeltiere wurden am Untermain in den Gewässersystemen der Gersprenz und Mümling nachgewiesen. Auch im benachbarten Unterfranken wurden Einzeltiere erfasst, ebenso an der Nidda. Der Nachweis einer echten Population mit etwa 10 - 20 reproduktionsfähigen Tieren gelang bisher allerdings nur im FFH-Gebiet "Untere Gersprenzaue" und dessen Umgebung mit dem Kerngebiet des Naturschutzgebietes "Reinheimer Teich".

Nicht heimischen Ursprunges ist dagegen die seit langem bekannte Population im Enkheimer Ried. Molekularbiologische Analysen zeigten, dass die Mehrzahl der Tiere aus dem ehemaligen Jugoslawien oder aus Griechenland nach Frankfurt verfrachtet wurden.

Einzelne Sumpfschildkröten wurden auch am Oberrhein in Naturschutzgebieten wie dem Mönchbruch, dem Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue, dem Pfungstädter Moor oder dem Lampertheimer Altrhein beobachtet. Hinweise auf mögliche Reliktvorkommen liegen für die Altneckarlachen bei Alsbach Hähnlein und den Lampertheimer Altrhein vor. Allerdings sind weitere Untersuchungen erforderlich, um diese Hinweise zu bestätigen.

Seit über hundert Jahren ist auch eine Emys-Population an der Fulda bekannt. Der Schildkrötenbestand hat einen Schwerpunkt in Schlitz im Naturschutzgebiet Breitecke, strahlt aber weit darüber hinaus. Unklar ist derzeit noch, ob es sich an der Fulda um eine "neu begründete" Population handelt oder um einen heimischen Bestand, der mehrfach aufgefrischt wurde.
Unklar ist ebenfalls noch, woher die 6 bis 10 Sumpfschildkröten im Naturschutzgebiet "Graf-Dietrichs-Weiher bei Fischborn" im nordöstlichen Main-Kinzig-Kreis stammen.

Gefährdungsfaktoren
Von den direkten Nachstellungen unserer Vorfahren, die noch weit bis in das 18. Jahrhundert reichten, konnten sich die Bestände in Mitteleuropa noch nicht wieder erholen. Die Ursachen dafür waren die Reusenfischerei und vor allem die starke Veränderung der Lebensräume:

· Zerstörung und Entwertung der Lebensräume durch Grundwasserabsenkung
· Begradigung und Ausbau von Gewässern
· Verfüllung von Kleingewässern
· Land- oder forstwirtschaftlicher Nutzung der Gelegeplätze
· Verluste durch Straßenverkehr bei den Landwanderungen der Tiere

Problematisch ist auch die Einbringung gebietsfremder Unterarten (z.B. aus Südeuropa), die sich mit heimischen Tieren vermischen können und Eigenschaften oder Verhaltensweisen in die Populationen eintragen, die das Überleben der Art in Mitteleuropa erschweren.

Rotwange 1

Amerikanische Rotwangenschildkröte

Immer häufiger sind die "Letzten ihrer Art" nun der Konkurrenz entfernter Verwandter aus Übersee ausgesetzt. Fremdländische Schmuckschildkröten aus Aquarien werden in großer Zahl gedankenlos in unsere Tümpel und Teiche "entsorgt". Ausgesetzte amerikanische Rot- und Gelbwangenschildkröten und verwandte Arten, die mehr als doppelt so groß werden wie die europäische Art, verdrängen die heimischen Tiere von Nahrungs- und Sonnenplätzen.

Fatal ist es auch, wenn wandernde Tiere oft aus Unkenntnis von "Naturfreunden" aufgesammelt werden und ein erbärmliches Leben im Aquarium oder Gartenteich fristen müssen. Diese Tiere sind für die Natur verloren und leisten keinen Beitrag mehr zum Erhalt der Art.

Nachzucht und Wiederansiedlung
1999 beschlossen amtliche und ehrenamtliche Naturschützer, der Sumpfschildkröte in Hessen wieder eine neue Heimat zu geben. Das Artenschutzprogramm "Europäische Sumpfschildkröte" wurde aus der Taufe gehoben und wird seither von den Biologen Sibylle Winkel und Dr. Matthias Kuprian in ehrenamtlicher Arbeit koordiniert. Projektziel ist, die Sachlage in Hessen zu klären und konkrete Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Zu den Bausteinen des Schutzprogramms gehören die Nachzucht heimischer Sumpfschildkröten, die Auswahl geeigneter Lebensräume zur Wiederansiedlung, die Betreuung von Schutzgebieten, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit. Finanziert wird das Projekt überwiegend aus Spenden.

Schlüssel zum Erfolg: das Nachzuchtprogramm
Unter Leitung des stellvertretenden Frankfurter Zoodirektors Rudolf Wicker werden die Tiere in Gefangenschaft vermehrt und aufgezogen. So überleben weit mehr Jungtiere als in freier Wildbahn. Denn im Freiland mindern Schlechtwetterperioden den Schlupferfolg, Eier und Schlüpflinge sind zahlreichen Fraßfeinden ausgesetzt und nur ein kleiner Bruchteil erreicht das Erwachsenenalter. In das Nachzuchtprogramm werden nur Tiere integriert, die der heimischen Unterart angehören, darunter auch "echte Hessen". Südeuropäische Tiere haben im Nachzuchtprogramm keine Chance, denn sie bringen nicht die für Mitteleuropa typischen Verhaltensweisen mit.

Für eine Wiederansiedlung werden parallel geeignete Lebensräume ermittelt. Mit Hilfe eines speziell entwickelten Bewertungsschemas werden Gewässerbiotope und potenzielle Eiablageplätze "aus Schildkrötensicht" bewertet und ausgewählt.

Bereits 2002 wurden die ersten Tiere ausgewildert. Ausgewählt wurde das Naturschutz- und FFH-Gebiet "Hölle von Rockenberg" in der Wetterau. Weitere Jungtiere wurden in das Schutzgebiet "Reinheimer Teich" entlassen, um die kleine Reliktpopulation aufzufrischen. Flankierend werden gemeinsam mit den Naturschutz- und Forstbehörden biotopverbessernde Maßnahmen durchgeführt. So wurden in der "Hölle von "Rockenberg" neue Kleingewässer und Eiablageplätze angelegt, Flächen entbuscht und die Beweidung der Flächen mit Schafen und Ziegen organisiert, um die Eiablageplätze frei von Gehölzen zu halten.

Im Juli 2004 wurde nach eingehender Prüfung das NSG "Nachtweid von Dauernheim" an der Nidda auserkoren, um weitere 4 Jahre alte Jungschildkröten in die Freiheit zu entlassen. Im Juni 2006 war nach jahrelanger Vorarbeit und Biotopgestaltungsmaßnahmen vor Ort das NSG "Nidderauen von Stockheim" an der Reihe. Die Zahl der "Brückenköpfe" für die Rückeroberung Hessens durch die Sumpfschildkröte steigt !

Die Rückeroberung Hessens hat begonnen

Aktuelle Wiederansiedlung am 2.6.2006 bei Glauburg-Stockheim (Wetterau)

NSG Nidderauen von Stockheim

NSG Nidderauen von Stockheim

Prominente Grußworte, Glückwünsche amtlicher und ehrenamtlicher Naturschützer und ein großes Interesse der Medien-Öffentlichkeit begleiteten am 2. Juni 2006 die ersten 6 nachgezüchteten Sumpfschildkröten im NATURA 2000- und Naturschutzgebiet "Nidderauen von Stockheim" (Wetteraukreis) auf dem Weg in die Freiheit.

Das ausgewählte Gebiet gilt nach einer Reihe von Biotop-Entwicklungsmaßnahmen als Schildkrötenparadies. Die im Europa-Schutzgebiet angelegten Flachgewässer und zahlreiche Wiesengräben bieten jetzt ausreichend Nahrung, Sonnenplätze und gute Versteckmöglichkeiten. Auch ein sonniger Hang ist in der Nähe vorhanden - unabdingbar für die Eiablage der zukünftigen Schildkröten-Population.

Carsten Wilke

Carsten Wilke (HMULV) bei der Freilassung von Kathrinchen

Carsten Wilke, Abteilungsleiter Naturschutz im Hessischen Umweltministerium (HMULV), Irmgard Reichert (Gemeinde Glauburg), Sibylle Winkel und Matthias Kuprian (AG Sumpfschildkröte) sowie Karl Winter - Wetterauer Naturschutz-Urgestein - ließen die Tiere frei. Auf Anregung von Frau Reichert erhielten die Tiere echte oberhessische Namen.

Irmgard Reichert

Irmgard Reichert und Neubürger Schorsch

Irmgard Reichert vom Gemeindevorstand der Gemeinde Glauburg begrüßte ihre neuen Mitbürger und setzte eigenhändig Schildkröten-Jüngling Schorsch ins flache Wasser des Schutzgebietes.

Die Gemeinde Glauburg ist zu Recht stolz auf ihre idyllische Lage und die ausgedehnten naturnahen Auenflächen und will das Projekt künftig tatkräftig unterstützen.

Karl Winter

Karl Winter

Wetterauer Naturschutz-Urgestein Karl Winter mit Schildkröte Elsbeth kurz vor dem entscheidenden Schritt in die Freiheit. Karl Winter hat maßgeblich zur Ausweisung des Naturschutzgebietes beigetragen und freut sich besonders über die neuen Bewohner. Im Wasser machte Elsbeth sich sogleich über leckere Wasserschnecken, Egel, Würmer und Insektenlarven her. Von diesen guten Bedingungen profitieren im Gebiet auch seltene Amphibien- und Vogelarten.

Amtliche und ehrenamtliche Naturschützer, Vertreter verschiedener Behörden, Rhein-Main-TV und das Hessenfernsehen beobachteten dann die neuen Oberhessen Schorsch, Elsbeth, Kathrinchen und ihre Brüder und Schwestern beim ersten "Sprung ins kalte Wasser".

Junge Sumpfschildkroete

Dem Aussterben denkbar knapp entkommen

Im europäischen Schutzgebietsnetz NATURA 2000 spielt die Wiederansiedlung der Sumpfschildkröte ein wichtige Rolle. Die neu begründeten hessischen Populationen bilden einen wichtigen zentraleuropäischen "Brückenkopf" zwischen den letzten Restbeständen in Brandenburg, Frankreich und Österreich.

HR-Mitarbeiter Pradella

Unerschrockener Geländeeinsatz: HR-Mitarbeiter Klaus Pradella aus dem Studio Gießen scheute weder Gefahr noch nasse Füße, um optimale Aufnahmen vom Abtauchen der kleinen Panzerträger zu drehen.

Gerade erst im Wasser abgetaucht, sind die Sumpfschildkröten kaum noch auszumachen. Der schwarze Panzer mit den gelben Punkten und Streifen wirkt als perfekte Tarnung - verschärfte Bedingungen für alle Fotografen und die Journalisten von HR und Rhein-Main TV.

und tschüss

Nicht jeder Abschied tut weh - die Schützlinge von hinten zu sehen, erfüllt die Projektorganisatoren mit großer Freude und Zufriedenheit.

Nun müssen sie für sich selber sorgen!



mehr Zum Artenschutzprojekt Sumpfschildkröte

Stand des Hessischen Artenschutzprojektes Sumpfschildkröte

Aktueller Bericht der AG Sumpfschildkröte vom Juli 2006

Fans der Sumpfschildkröte und Menschen, die es werden wollen, können hier den aktuellen Statusbericht der AG Sumpfschildkröte vom Juli 2006 als PDF anschauen oder ausdrucken.

Die Sumpfschildkroete in Hessen - Stand 2006

Wie Sie das Projekt unterstützen können:

Mit einem Geschenk für Naturfreunde: Patenschaften für Sumpfschildkröten-Schlüpflinge aus dem hessischen Artenschutzprojekt

Emys Sonne

Biotoppflegemaßnahmen in den Schutzgebieten - wie die Neuanlage sonniger Flachgewässer oder benachbarter Eiablageplätze - und die Aufzucht der Kungtiere finanziert die AG Sumpfschildkröte vor allem über Spenden. Für die über 120 Jungtiere, die seit Projektbeginn ausgebrütet wurden, vergibt die AG Sumpfschildkröte auch Patenschaften. Ab 60 Euro pro Jahr kann man sich oder Freunden und Verwandten ein Geschenk machen, das nicht nur die Schildkröten in den Nidderauen von Stockheim freuen dürfte.

Paten erhalten eine Urkunde, können einen Namen für das Tier aussuchen und werden über die Fortschritte des Projektes informiert.

Die Jungtiere müssen drei bis vier Jahre betreut werden, bis sie die zur Auswilderung nötige Größe erreicht haben. Spenden werden zur Organisation der Nachzucht, zur Betreuung der Jungtiere und für die Arbeit im Freiland verwendet.

Zur Finanzierung des Schutzprogramms wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
NABU-Projektkonto:
KSK Waldeck-Frankenberg,
Konto-Nr.: 020 20 030,
BLZ: 523 500 05 Stichwort "Sumpfschildkröte" (Falls Spendenquittung erforderlich, Adresse nicht vergessen).

Wenn Sie das Projekt unterstützen und Näheres erfahren möchten, nehmen Sie bitte mit den Koordinatoren des Artenschutzprogrammes Kontakt auf:

Informationen: Sibylle Winkel: 069-84 84 91 85 oder
per E-Mail si.winkel@t-online.de und
Dr. Matthias Kuprian: 0173 3751 580


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